Behandlungsschwerpunkt

Fadenlifting

Das Fadenlifting ist ein minimalinvasives Verfahren zur Straffung erschlaffter Weichteile. Resorbierbare Fäden werden unter die Haut eingebracht, repositionieren das Gewebe und regen zusätzlich die Kollagenbildung an.

Es ist kein Ersatz für eine operative Straffung, sondern eine sinnvolle Option im Übergangsbereich: dann, wenn Injektionen nicht mehr ausreichen, eine Operation aber noch nicht angezeigt ist.

Behandlungsdauer

ca. 30–60 Minuten

Betäubung

örtliche Betäubung

Gesellschaftsfähig

ca. 2–7 Tage

Haltbarkeit

ca. 12–18 Monate

Geeignete Areale

  • Wangen- und Mittelgesichtsregion
  • Kieferlinie (Jawline) und beginnende Konturverluste
  • Hals- und Kinnpartie
  • Augenbrauenregion (leichte Anhebung)

Ablauf und Verträglichkeit

Nach lokaler Betäubung werden die Fäden über feine Einstichstellen eingebracht und das Gewebe in die gewünschte Position gebracht. Der Eingriff dauert je nach Umfang etwa 30 bis 60 Minuten.

Die Fäden werden im Verlauf von mehreren Monaten vollständig vom Körper abgebaut. Der straffende Effekt hält typischerweise zwölf bis achtzehn Monate an, da parallel neues Kollagen gebildet wird.

Grenzen des Verfahrens

Bei ausgeprägtem Hautüberschuss ist ein Fadenlifting nicht das richtige Verfahren – das Ergebnis wäre unbefriedigend und kurzlebig. Wir sagen Ihnen offen, wenn eine operative Straffung die bessere Lösung ist.

Hinweis: Ästhetische Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen und werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Sie erhalten vor jeder Behandlung eine transparente Kostenaufstellung.

Weitere Behandlungsschwerpunkte