Behandlungsschwerpunkt
Muttermale und Hautveränderungen
Hautveränderungen können harmlos sein – oder abklärungsbedürftig. Eine sichere Beurteilung ist ohne ärztliche Untersuchung nicht möglich. Deshalb steht am Anfang immer die Diagnostik, nicht der Eingriff.
Gemeinsam mit unserem dermatologischen Kollegen im Expertenteam beurteilen wir auffällige Befunde und entscheiden, ob eine Kontrolle, eine Entfernung oder eine weiterführende Abklärung angezeigt ist.
Eingriffsdauer
ca. 15–45 Minuten
Betäubung
örtliche Betäubung, ambulant
Histologie
grundsätzlich vorgesehen
Nachkontrolle
Befundbesprechung persönlich
Typische Befunde
- Muttermale (Nävi), auch an kosmetisch sensiblen Stellen
- Alterswarzen und Fibrome
- Zysten und Lipome
- Aktinische Keratosen und weißer Hautkrebs
- Verdächtige, wachsende oder farblich veränderte Läsionen
Entfernung und feingewebliche Untersuchung
Die Entfernung erfolgt in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung. Im Gesicht legen wir besonderen Wert auf eine schnittführungsgerechte Planung entlang der Hautspannungslinien, um die spätere Narbe möglichst unauffällig zu halten.
Jedes entfernte Gewebe wird feingeweblich (histologisch) untersucht. Nur so lässt sich die Diagnose sichern und beurteilen, ob die Veränderung vollständig entfernt wurde. Das Ergebnis besprechen wir persönlich mit Ihnen.
Wichtiger Hinweis
Ein rein kosmetisch motiviertes „Weglasern“ ohne histologische Untersuchung lehnen wir bei pigmentierten Veränderungen ab – dabei ginge die Möglichkeit der sicheren Diagnose verloren.
Hinweis: Ästhetische Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen und werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Sie erhalten vor jeder Behandlung eine transparente Kostenaufstellung.
Weitere Behandlungsschwerpunkte
Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin
Mimische Falten an Stirn, Zornesfalte und Augenpartie – präzise dosiert für ein natürliches Bewegungsbild.
Hyaluronsäure-Filler
Volumenaufbau und Konturierung im Gesicht – zurückhaltend eingesetzt nach der Prämisse „Weniger ist mehr“.
Lidstraffung
Ober- und Unterlidkorrektur (Blepharoplastik) – in den meisten Fällen ambulant in örtlicher Betäubung.