Behandlungsschwerpunkt

Narbenkorrekturen

Narben sind das natürliche Ergebnis jeder Wundheilung – ihr Erscheinungsbild fällt jedoch sehr unterschiedlich aus. Verbreiterte, eingezogene, wulstige oder ungünstig verlaufende Narben können optisch stören und in Gelenknähe auch funktionell einschränken.

Als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit langjähriger operativer Erfahrung beurteilen wir Narben nach Reifegrad, Verlaufsrichtung und Ursache – und wählen erst danach die Methode.

Eingriffsdauer

ca. 20–90 Minuten, befundabhängig

Betäubung

örtliche Betäubung, ambulant

Fadenentfernung

nach 5–14 Tagen

Endergebnis

nach ca. 12 Monaten beurteilbar

Behandelbare Narbenformen

  • Verbreiterte und eingezogene Narben
  • Hypertrophe Narben und Keloide
  • Narben nach Unfällen und Operationen
  • Narben mit funktioneller Einschränkung (Narbenzug)
  • Ästhetisch ungünstig verlaufende Narben im Gesicht

Methoden

Die operative Narbenkorrektur entfernt das alte Narbengewebe und führt die Wundränder spannungsfrei und schichtgerecht zusammen. Bei ungünstigem Verlauf kann die Narbe durch Verschiebeplastiken (z. B. Z-Plastik) in die Hautspannungslinien umgelenkt werden.

Ergänzend kommen konservative Verfahren zum Einsatz: Silikonauflagen, Kompression, Injektionsbehandlungen bei wulstigen Narben sowie Microneedling zur Verbesserung der Narbenoberfläche.

Realistische Erwartung

Eine Narbe lässt sich verbessern, aber niemals vollständig entfernen. Ziel ist eine unauffälligere, flachere und in den Hautlinien liegende Narbe. Die endgültige Beurteilung ist erst nach etwa zwölf Monaten Narbenreifung möglich.

Hinweis: Ästhetische Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen und werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Sie erhalten vor jeder Behandlung eine transparente Kostenaufstellung.

Weitere Behandlungsschwerpunkte